Insolvenzen: Bildung, Freizeit & Kultur

Im Zeitraum 01.12.2025 bis 25.08.2026 wurden in diesem Wirtschaftszweig 199 Insolvenzverfahren bekanntgemacht — 2,6 % aller erfassten Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Fälle entfielen auf Nordrhein-Westfalen (54 Verfahren).

Rang 14 von 16 Wirtschaftszweigen Anteil 2,6 % aller Verfahren Bundesschnitt 0,24 je 100.000 Ew.

Datenstand 26.08.2026 · Quelle: insolvenzbekanntmachungen.de, eigene Auswertung

199
Insolvenzverfahren
2,6 % aller erfassten Verfahren
2.341
betroffene Beschäftigte
aus 52 Unternehmen mit bekannter Mitarbeiterzahl
382,2 Mio. €
Umsatzvolumen
aus 100 Unternehmen mit bekanntem Umsatz
1,4 Mio. €
Median-Jahresumsatz
die Hälfte der Unternehmen liegt darunter
10 Jahre
Median-Alter bei Insolvenz
gerechnet ab Gründungsjahr

Zeitverlauf

Bekanntmachungen erscheinen nur an Gerichtstagen. Die Ansicht je Werktag rechnet Feiertagseffekte heraus und macht Monate mit Ostern vergleichbar.

27
Dez 25
26
Jan 26
24
Feb 26
22
Mär 26
13
Apr 26
15
Mai 26
26
Jun 26
30
Jul 26
16
Aug 26

Schraffierte Balken: Der Monat ist am Rand des Auswertungszeitraums angeschnitten und daher nicht mit den übrigen vergleichbar.

Bildung, Freizeit & Kultur: Insolvenzen nach Bundesland

Absolute Fallzahlen spiegeln vor allem die Größe eines Bundeslandes und die regionale Verbreitung der Branche. Vergleichbar wird die Belastung erst im Bezug auf 100.000 Einwohner.

Brandenburg: 10 Verfahren, 0,39 je 100.000 Einwohner Niedersachsen: 25 Verfahren, 0,31 je 100.000 Einwohner Hessen: 19 Verfahren, 0,30 je 100.000 Einwohner Nordrhein-Westfalen: 54 Verfahren, 0,30 je 100.000 Einwohner Rheinland-Pfalz: 12 Verfahren, 0,29 je 100.000 Einwohner Thüringen: 6 Verfahren, 0,29 je 100.000 Einwohner Schleswig-Holstein: 8 Verfahren, 0,27 je 100.000 Einwohner Sachsen: 10 Verfahren, 0,25 je 100.000 Einwohner Bayern: 17 Verfahren, 0,13 je 100.000 Einwohner Baden-Württemberg: 13 Verfahren, 0,12 je 100.000 Einwohner Saarland: 1 Verfahren, 0,10 je 100.000 Einwohner Mecklenburg-Vorpommern: 0 Verfahren, 0,00 je 100.000 Einwohner Sachsen-Anhalt: 0 Verfahren, 0,00 je 100.000 Einwohner Berlin: 16 Verfahren, 0,43 je 100.000 Einwohner Bremen: 3 Verfahren, 0,43 je 100.000 Einwohner Hamburg: 5 Verfahren, 0,27 je 100.000 Einwohner
niedriger höher
BundeslandVerfahrenAnteil je 100.000 Ew.Index
Berlin 16 8,0 % 0,43 182
Bremen 3 1,5 % 0,43 179
Brandenburg 10 5,0 % 0,39 164
Niedersachsen 25 12,6 % 0,31 131
Hessen 19 9,5 % 0,30 127
Nordrhein-Westfalen 54 27,1 % 0,30 126
Rheinland-Pfalz 12 6,0 % 0,29 122
Thüringen 6 3,0 % 0,29 120
Hamburg 5 2,5 % 0,27 113
Schleswig-Holstein 8 4,0 % 0,27 114
Sachsen 10 5,0 % 0,25 104
Bayern 17 8,5 % 0,13 54
Baden-Württemberg 13 6,5 % 0,12 49
Saarland 1 0,5 % 0,10 41
Mecklenburg-Vorpommern 0 0,0 % 0,00 0
Sachsen-Anhalt 0 0,0 % 0,00 0

Index 100 = Bundesdurchschnitt dieser Branche (0,24 Verfahren je 100.000 Einwohner). Einwohnerzahlen: Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis (Zensus 2022), Stand 31.12.2024.

Ein Bundesland in der Tabelle führt direkt zu den dort gelisteten insolventen Unternehmen auf Deal One.

Welche Tätigkeiten betroffen sind

Aufschlüsselung innerhalb des Wirtschaftszweigs nach dem Geschäftszweck der insolventen Unternehmen.

Unterricht / Nachhilfe / Weiterbildung59 29,6 %
Wettbüro / Spielhalle46 23,1 %
Sport / Fitness36 18,1 %
Sonstige Unternehmen Unterhaltung / Freizeit / Sport / Kultur35 17,6 %
Reisebüro / Agentur15 7,5 %
Kultur / Kunst6 3,0 %
Kino / Theater2 1,0 %

Größe und Alter der betroffenen Unternehmen

In welcher Umsatzklasse und in welchem Lebensalter Unternehmen dieses Wirtschaftszweigs scheitern.

Nach Jahresumsatz

Basis: 100 Unternehmen mit bekanntem Umsatz.

unter 0,5 Mio. €31 31,0 %
0,5 – 2 Mio. €27 27,0 %
2 – 10 Mio. €35 35,0 %
10 – 50 Mio. €6 6,0 %
über 50 Mio. €1 1,0 %

Nach Unternehmensalter

Jahre zwischen Gründung und Insolvenz. Median: 10 Jahre.

bis 3 Jahre24 12,3 %
4 – 10 Jahre79 40,5 %
11 – 20 Jahre52 26,7 %
21 – 50 Jahre40 20,5 %
über 50 Jahre0 0,0 %

Zuständige Insolvenzgerichte

Amtsgerichte mit den meisten Verfahren dieses Wirtschaftszweigs.

#Amtsgericht BundeslandVerfahren
1 Charlottenburg (Berlin) Berlin 16
2 Köln Nordrhein-Westfalen 11
3 Essen Nordrhein-Westfalen 7
4 München Bayern 6
5 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 6
6 Hamburg Hamburg 5
7 Frankfurt am Main Hessen 5
8 Dortmund Nordrhein-Westfalen 5
9 Chemnitz Sachsen 5
10 Stuttgart Baden-Württemberg 4

Methodik und Datengrundlage

Datenquelle
Insolvenzbekanntmachungen der deutschen Amtsgerichte (insolvenzbekanntmachungen.de)
Grundgesamtheit
Im Handelsregister eingetragene Unternehmen. Insolvenzen von Einzelunternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen sind nicht enthalten. Die Zahlen sind daher nicht mit der amtlichen Insolvenzstatistik des Statistischen Bundesamtes vergleichbar.
Erfasste Verfahren
Gezählt wird jedes bekanntgemachte Verfahren – sowohl die Anordnung vorläufiger Sicherungsmaßnahmen als auch die Verfahrenseröffnung. Ein später aufgehobenes oder eingestelltes Verfahren bleibt in der Statistik, weil es zum Zeitpunkt der Bekanntmachung stattgefunden hat.
Branchenzuordnung
Die Zuordnung erfolgt anhand des im Handelsregister eingetragenen Geschäftszwecks. Unternehmen mit mehreren Tätigkeitsfeldern werden ihrem Schwerpunkt zugeordnet und erscheinen nur in einem Wirtschaftszweig.
Regionale Zuordnung
Zuordnung über das zuständige Insolvenzgericht (Sitz des Schuldners, § 3 InsO).
Unternehmenskennzahlen
Umsatz, Mitarbeiterzahl und Gründungsjahr aus Handelsregister- und Jahresabschlussdaten; nicht für jedes Unternehmen verfügbar. In diesem Wirtschaftszweig liegt der Umsatz für 100 von 199 Verfahren vor (50 %). Summen zu Umsatz und Beschäftigten sind damit Untergrenzen.
Aktualisierung
Täglich neu berechnet. Letzter Datenstand: 26.08.2026.

Verwendung der Zahlen mit Quellenangabe „deal-one.de, Auswertung der amtlichen Insolvenzbekanntmachungen“ ausdrücklich gestattet.

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