Insolvenzen: Beauty & Körperpflege

Im Zeitraum 01.12.2025 bis 25.08.2026 wurden in diesem Wirtschaftszweig 60 Insolvenzverfahren bekanntgemacht — 0,8 % aller erfassten Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Fälle entfielen auf Nordrhein-Westfalen (17 Verfahren).

Rang 15 von 16 Wirtschaftszweigen Anteil 0,8 % aller Verfahren Bundesschnitt 0,07 je 100.000 Ew.

Datenstand 26.08.2026 · Quelle: insolvenzbekanntmachungen.de, eigene Auswertung

60
Insolvenzverfahren
0,8 % aller erfassten Verfahren
200
betroffene Beschäftigte
aus 9 Unternehmen mit bekannter Mitarbeiterzahl
29,2 Mio. €
Umsatzvolumen
aus 17 Unternehmen mit bekanntem Umsatz
760 Tsd. €
Median-Jahresumsatz
die Hälfte der Unternehmen liegt darunter
7 Jahre
Median-Alter bei Insolvenz
gerechnet ab Gründungsjahr
Kleine Fallzahl. Dieser Wirtschaftszweig umfasst im Auswertungszeitraum nur 60 Verfahren. Aufteilungen auf 16 Bundesländer oder einzelne Monate beruhen damit auf sehr wenigen Fällen — einzelne Werte sollten nicht als Trend gelesen werden.

Zeitverlauf

Bekanntmachungen erscheinen nur an Gerichtstagen. Die Ansicht je Werktag rechnet Feiertagseffekte heraus und macht Monate mit Ostern vergleichbar.

7
Dez 25
2
Jan 26
7
Feb 26
7
Mär 26
7
Apr 26
4
Mai 26
2
Jun 26
15
Jul 26
9
Aug 26

Schraffierte Balken: Der Monat ist am Rand des Auswertungszeitraums angeschnitten und daher nicht mit den übrigen vergleichbar.

Beauty & Körperpflege: Insolvenzen nach Bundesland

Absolute Fallzahlen spiegeln vor allem die Größe eines Bundeslandes und die regionale Verbreitung der Branche. Vergleichbar wird die Belastung erst im Bezug auf 100.000 Einwohner.

Schleswig-Holstein: 3 Verfahren, 0,10 je 100.000 Einwohner Nordrhein-Westfalen: 17 Verfahren, 0,09 je 100.000 Einwohner Baden-Württemberg: 7 Verfahren, 0,06 je 100.000 Einwohner Mecklenburg-Vorpommern: 1 Verfahren, 0,06 je 100.000 Einwohner Niedersachsen: 5 Verfahren, 0,06 je 100.000 Einwohner Bayern: 6 Verfahren, 0,05 je 100.000 Einwohner Sachsen: 2 Verfahren, 0,05 je 100.000 Einwohner Thüringen: 1 Verfahren, 0,05 je 100.000 Einwohner Hessen: 2 Verfahren, 0,03 je 100.000 Einwohner Rheinland-Pfalz: 1 Verfahren, 0,02 je 100.000 Einwohner Brandenburg: 0 Verfahren, 0,00 je 100.000 Einwohner Saarland: 0 Verfahren, 0,00 je 100.000 Einwohner Sachsen-Anhalt: 0 Verfahren, 0,00 je 100.000 Einwohner Berlin: 10 Verfahren, 0,27 je 100.000 Einwohner Hamburg: 4 Verfahren, 0,21 je 100.000 Einwohner Bremen: 1 Verfahren, 0,14 je 100.000 Einwohner
niedriger höher
BundeslandVerfahrenAnteil je 100.000 Ew.Index
Berlin 10 16,7 % 0,27 378
Hamburg 4 6,7 % 0,21 299
Bremen 1 1,7 % 0,14 198
Schleswig-Holstein 3 5,0 % 0,10 141
Nordrhein-Westfalen 17 28,3 % 0,09 131
Baden-Württemberg 7 11,7 % 0,06 87
Mecklenburg-Vorpommern 1 1,7 % 0,06 89
Niedersachsen 5 8,3 % 0,06 87
Bayern 6 10,0 % 0,05 63
Sachsen 2 3,3 % 0,05 69
Thüringen 1 1,7 % 0,05 66
Hessen 2 3,3 % 0,03 44
Rheinland-Pfalz 1 1,7 % 0,02 34
Brandenburg 0 0,0 % 0,00 0
Saarland 0 0,0 % 0,00 0
Sachsen-Anhalt 0 0,0 % 0,00 0

Index 100 = Bundesdurchschnitt dieser Branche (0,07 Verfahren je 100.000 Einwohner). Einwohnerzahlen: Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis (Zensus 2022), Stand 31.12.2024.

Ein Bundesland in der Tabelle führt direkt zu den dort gelisteten insolventen Unternehmen auf Deal One.

Welche Tätigkeiten betroffen sind

Aufschlüsselung innerhalb des Wirtschaftszweigs nach dem Geschäftszweck der insolventen Unternehmen.

Friseursalon / Barbier24 40,0 %
Kosmetik23 38,3 %
Spa / Massage / Sonnenstudio7 11,7 %
Sonstige Unternehmen Körperpflege / Kosmetik4 6,7 %
Beauty & Körperpflege2 3,3 %

Größe und Alter der betroffenen Unternehmen

In welcher Umsatzklasse und in welchem Lebensalter Unternehmen dieses Wirtschaftszweigs scheitern.

Nach Jahresumsatz

Basis: 17 Unternehmen mit bekanntem Umsatz.

unter 0,5 Mio. €6 35,3 %
0,5 – 2 Mio. €7 41,2 %
2 – 10 Mio. €4 23,5 %
10 – 50 Mio. €0 0,0 %
über 50 Mio. €0 0,0 %

Nach Unternehmensalter

Jahre zwischen Gründung und Insolvenz. Median: 7 Jahre.

bis 3 Jahre13 21,7 %
4 – 10 Jahre34 56,7 %
11 – 20 Jahre10 16,7 %
21 – 50 Jahre3 5,0 %
über 50 Jahre0 0,0 %

Zuständige Insolvenzgerichte

Amtsgerichte mit den meisten Verfahren dieses Wirtschaftszweigs.

#Amtsgericht BundeslandVerfahren
1 Charlottenburg (Berlin) Berlin 10
2 Hamburg Hamburg 4
3 Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 4
4 Bielefeld Nordrhein-Westfalen 4
5 München Bayern 4
6 Stuttgart Baden-Württemberg 3
7 Hannover Niedersachsen 3
8 Dortmund Nordrhein-Westfalen 2
9 Frankfurt am Main Hessen 2
10 Karlsruhe Baden-Württemberg 1

Methodik und Datengrundlage

Datenquelle
Insolvenzbekanntmachungen der deutschen Amtsgerichte (insolvenzbekanntmachungen.de)
Grundgesamtheit
Im Handelsregister eingetragene Unternehmen. Insolvenzen von Einzelunternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen sind nicht enthalten. Die Zahlen sind daher nicht mit der amtlichen Insolvenzstatistik des Statistischen Bundesamtes vergleichbar.
Erfasste Verfahren
Gezählt wird jedes bekanntgemachte Verfahren – sowohl die Anordnung vorläufiger Sicherungsmaßnahmen als auch die Verfahrenseröffnung. Ein später aufgehobenes oder eingestelltes Verfahren bleibt in der Statistik, weil es zum Zeitpunkt der Bekanntmachung stattgefunden hat.
Branchenzuordnung
Die Zuordnung erfolgt anhand des im Handelsregister eingetragenen Geschäftszwecks. Unternehmen mit mehreren Tätigkeitsfeldern werden ihrem Schwerpunkt zugeordnet und erscheinen nur in einem Wirtschaftszweig.
Regionale Zuordnung
Zuordnung über das zuständige Insolvenzgericht (Sitz des Schuldners, § 3 InsO).
Unternehmenskennzahlen
Umsatz, Mitarbeiterzahl und Gründungsjahr aus Handelsregister- und Jahresabschlussdaten; nicht für jedes Unternehmen verfügbar. In diesem Wirtschaftszweig liegt der Umsatz für 17 von 60 Verfahren vor (28 %). Summen zu Umsatz und Beschäftigten sind damit Untergrenzen.
Aktualisierung
Täglich neu berechnet. Letzter Datenstand: 26.08.2026.

Verwendung der Zahlen mit Quellenangabe „deal-one.de, Auswertung der amtlichen Insolvenzbekanntmachungen“ ausdrücklich gestattet.

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