Software-as-a-Service (SaaS) kaufen – 785 aktuelle Inserate

785 Inserate freischalten
um alle Daten zu sehen benötigst du ein kostenpflichtiges Abo.
Ab
99 €
netto pro Quartal
Jetzt Abo buchen
785 Unternehmen
Sortiere nach:
785 Inserate freischalten
um alle Daten zu sehen benötigst du ein kostenpflichtiges Abo.
Ab
99 €
netto pro Quartal
Jetzt Abo buchen
 

SaaS kaufen & Software-Unternehmen übernehmen

Auf Deal One findest du tagesaktuell SaaS-Unternehmen, Softwareprodukte und cloudbasierte Plattformen zum Kauf aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – inklusive Insolvenzen. Software-as-a-Service gehört zu den gefragtesten Akquisitionszielen im Tech-Bereich: planbare Umsätze durch Abonnementmodelle, skalierbare Infrastruktur und hohe Margen machen SaaS-Unternehmen besonders attraktiv für strategische Käufer und Finanzinvestoren.

Mit dem KI-Alert von Deal One wirst du automatisch benachrichtigt, sobald ein neues SaaS-Unternehmen oder Softwareprodukt deinen Suchkriterien entspricht – nach ARR, Kundenzahl, Branche oder Region. Kostenlos registrieren, Suchprofil anlegen, fertig.

Bewertung & Kaufpreis: Was kostet ein SaaS-Unternehmen?

SaaS-Unternehmen werden üblicherweise als Vielfaches des Annual Recurring Revenue (ARR) bewertet – nicht des Gesamtumsatzes. Die entscheidenden Bewertungsfaktoren:

  • ARR-Multiple: 3–7x ARR für gesunde SaaS-Unternehmen mit positivem Churn; bis 12x für schnell wachsende Produkte mit starker NRR
  • Churn Rate: Monatliche Abwanderungsrate unter 2 % gilt als sehr gut; über 5 % ist ein Warnsignal
  • Net Revenue Retention (NRR): NRR über 100 % bedeutet, dass bestehende Kunden im Schnitt mehr zahlen als im Vorjahr – ein Top-Indikator
  • CAC / LTV-Verhältnis: Customer Acquisition Cost sollte maximal ein Drittel des Customer Lifetime Value betragen
  • Kundenbasis: Hohe Konzentration auf wenige Großkunden erhöht das Risiko und drückt den Preis

Due-Diligence-Checkliste: SaaS-Unternehmen übernehmen

Vor dem Kauf eines SaaS-Unternehmens sind diese Punkte kritisch zu prüfen:

  • Code & Technik: Technischer Schuldenstand, Dokumentationsqualität, Skalierbarkeit der Infrastruktur (Cloud vs. On-Premise)
  • IP-Rechte: Wer besitzt den Quellcode? Sind alle Lizenzen (Open Source, Third-Party-APIs) sauber dokumentiert?
  • Vertragsstruktur: Monatliche vs. jährliche Abos, Kündigungsfristen, automatische Verlängerungen
  • DSGVO & Compliance: Datenschutzkonzept, Auftragsverarbeitungsverträge mit Kunden, Serverstandorte
  • Team-Abhängigkeit: Ist das Produkt vom Gründer oder wenigen Entwicklern abhängig? Offboarding-Risiken einschätzen
  • Churn-Analyse: Monatliche Kündungsraten der letzten 24 Monate anfordern, nach Segment aufschlüsseln
  • Support-Aufwand: Ticket-Volumen und Lösungszeiten als Proxy für Produktreife und Kundenzufriedenheit

Häufig gestellte Fragen: SaaS kaufen

Wie wird ein SaaS-Unternehmen bewertet?

Die Standardmethode für SaaS-Bewertungen ist das ARR-Multiple. Ein SaaS-Unternehmen mit 500.000 € ARR und einem Multiple von 5x hat einen Unternehmenswert von 2,5 Mio. €. Das Multiple steigt mit Wachstumsrate, NRR und Kundendiversifikation. Für profitabel laufende, langsam wachsende SaaS-Produkte (sog. “Lifestyle SaaS”) werden eher EBITDA-Multiples von 4–8x angesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen SaaS und klassischem Softwareunternehmen?

SaaS-Unternehmen liefern Software über das Internet als Abonnement – der Kunde kauft keine Lizenz, sondern zahlt monatlich oder jährlich. Klassische Softwareunternehmen verkaufen oft Einmal-Lizenzen oder projektbasierte Entwicklung. SaaS hat durch sein Abo-Modell planbarere Umsätze, ist aber stärker auf Retention angewiesen.

Gibt es auch insolvente SaaS-Unternehmen auf Deal One?

Ja – gerade nach dem Funding-Winter 2022/2023 sind zahlreiche VC-finanzierte SaaS-Startups in die Insolvenz gegangen. Deal One erfasst diese Fälle tagesaktuell. Ein Insolvenz-Asset-Deal kann ein attraktiver Weg sein, ein fertiges Produkt mit Kundenbasis zu günstigen Konditionen zu übernehmen.

Welche Branchen sind für SaaS-Käufe besonders interessant?

Besonders gefragt sind B2B-SaaS-Lösungen für Handwerk und KMU (z. B. Buchhaltung, Warenwirtschaft, CRM), Healthcare-IT, HR-Software und branchenspezifische ERP-Systeme. Diese Nischen haben oft geringe Wettbewerbsdichte, hohe Switching Costs und loyale Kundenstämme.